• Kanzlei

    Das Anwaltsbüro Dr. Rainer Schmidt M.A. wurde am 15.11.1985 am jetzigen Kanzleisitz gegründet und blickt somit auf mehr als 30 erfolgreiche Berufsjahre zurück.
    Als Fachanwalt für Familienrecht decke ich vor allem die Bereiche des Familien- und des Erbrechts ab und übernehme auch Mandate im Verkehrsrecht und dem damit verbundenen Straf- und Bußgeldrecht.
    Ich bin gleichermaßen beratend und außergerichtlich auf diesen Gebieten tätig, als auch vor allen Amtsgerichten, Landgerichten, Familiengerichten und Oberlandesgerichten. Ich übernehme die Prozessvertretung vor den Gerichten Hessens
    in Frankfurt, dem Hoch-Taunus Kreis, dem Main-Taunus-Kreis, Main-Kinzig-Kreis, Offenbach, Darmstadt, Wiesbaden und Mainz und Aschaffenburg. Im weiteren Bundesgebiet kann ich Ihnen eine Tagesgeldpauschale anbieten. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich die Termine für Sie persönlich wahrnehme.
  • Kanzleisitz

    Frankfurt am Main

    Tel.: +49 69 463302
    Berger Straße 143A, 60385  Frankfurt am Main
  • Rechtsanwalt

    Dr. jur. Rainer Schmidt

    Rechtsanwalt/ Fachanwalt
    -1973 - 1978 Studium Rechtswissenschaft und Publizistik an der Johannes- Gutenberg-Universität zu Mainz

    -April 1978 Referendarexamen in Mainz

    -Dezember 1980 Assessorexamen in Wiesbaden

    -1981-1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Bürgerliches Recht und Rechtsgeschichte der Universität zu Mainz

    -1982 Erwerb des Akademischen Grades eines Magister Artium (M.A.) am Fachbereich Sozialwissenschaften der Universität zu Mainz (Publizistik)

    -1985 Promotion zum Dr. jur. an der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes Gutenberg-Universität zu Mainz

    -Seit 01.04.1985 Selbständiger Rechtsanwalt in Bad Homburg / Frankfurt am Main

    -2000 Gestattung der Führung der Berufsbezeichnung “Fachanwalt für Familienrecht” durch die Rechtsanwaltskammer Frankfurt am Main


    Giulia Vadala´ Schmidt

    Mitarbeiterin

    Dr. phil. Karin Pöppel

    Diplom-Sozialwissenschaftlerin
    Moderatorin - Mediatorin
    Systemische Paar- und Familientherapeutin

    Kontakt:
    069 / 98 19 64 93
    0172 / 6 65 17 59

    Hotline:
    0900 / 1 001 321
    (1,99 EUR/Min. inkl. 19% MwSt. aus
    dem Festnetz der Deutschen Telekom;
    ggf. abweichende Preise aus Mobilfunknetzen)
  • Aktuelles

    1. Reform des Güterrechts ( insbes. Zugewinnausgleich )

    Nach § 1374 Abs. 1 BGB wird ein negatives Anfangsvermögen bei der Berechnung des Zugewinns beider Ehegatten berücksichtigt. Dadurch soll auch die Tilgung von Schulden während der Ehe als Zugewinn des verschuldeten Ehegatten berücksichtigt werden. Das Recht der illoyalen Vermögensminderungen in § 1375 Abs 2 und 3 BGB wird um den 10-Jahres-Zeitraum ergänzt: danach soll eine Hinzurechnung nach Ablauf nicht mehr möglich sein. Anders als bisher wird auch ein Auskunftsanspruch hinsichtlich des Anfangsvermögens in § 1379 BGB eingeführt. Eine Verpflichtung zur Vorlage von Belegen zu der Auskunft über das Endvermögen ist vorgesehen.Es ist sinnvoll, die gewünschten Belege genau zu bezeichnen, damit eine gerichtliche Entscheidung zur Auskunftspflicht insoweit auch vollstreckt werden kann. § 1568a BGB enthält eine Neuregelung betreffend die Zuweisung der Ehewohnung, während § 1568b BGB die Verteilung der Haushaltsgegenstände neu regelt. Es ist in zu empfehlen, bereits bei Trennung eine Liste über alle Hausratsgegenstände aufzunehmen ( ggfs. mit Fotos ), und dem Anwalt vor der gerichtlichen Antragstellung genau zu sagen, welche Gegenstände davon beansprucht werden, und warum. Der Antrag ist unschlüssig, wenn nicht der gesamte Hausrat aufgeführt wird.

    2. Erbrecht

    Bei der Erbschafts-, bzw. Schenkungssteuer werden alle Vermögensgegenstände nun mit den Verkehrswerten angesetzt. Dadurch kommt es beim Grundbesitz und beim Betriebsvermögen zu erheblich höheren Werten. Bei den Freibeträgen gibt es Gewinner und Verlierer: während der Ehegatte und eingetragene Lebenspartner ( 500.000 € ) und die Kinder ( 400.000€ ) von höheren Freibeträgen besonders profitieren, haben die meisten übrigen Empfänger nur einen Freibetrag von 20.000 €. Der Steuertarif bleibt in Steuerklasse I ( Kinder und Ehegatte ) weitgehend unverändert, während in den Steuerklassen II und III bis 13.000,-- € 30 % zu zahlen sind, darüber 50 %. Die Vererbung von selbstgenutztem Wohneigentum ist für Witwen/Witwer steuerfrei, wenn der Erbe es 10 Jahre lang selbst nutzt, bevor er es veräußert. Für Kinder ist die Erbschaft der Immobilie nur bis zu einer Obergrenze von 200qm steuerfrei.

    3. Versorgungsausgleich

    Die Rentenanwaltschaften beider Ehegatten sind hälfig zu teilen (Realteilung).
    Dabei ist zu beachten, dass insbesondere im Falle eines schuldrechtlichen Versorgungsausgleichs künftig eine Besserstellung des Berechtigten erfolgt. Derzeit ist der Verpflichtete zur Zahlung erst im Falle des beiderseitigen Rentenbezuges verpflichtet. Bei Versterben des Berechtigten kann der Verpflichtete in der Regel seine ungekürzte Rente genießen. Künftig wird aufgrund der durchzuführenden Realteilung eine eigenständige Versorgung des Berechtigten bereits mit Rechtskraft der Scheidung begründet. Diese geht gleichzeitig einher mit der endgültigen Kürzung der korrespondierenden Versorgung des Verpflichteten. Für ihn besteht lediglich eine Anpassungsmöglichkeit nach § 38 VAStrRefG.

    Des weiteren wird durch das neue Gesetz das Rentner-bzw.Pensionärsprivileg beseitigt. Dies stellt einen erheblichen Einschnitt für den Ausgleichsverpflichteten dar. Bisher erfolgte die Kürzung einer zum Zeitpunkt der rechtskräftigen Entscheidung zum Versorgungsausgleich bereits bezogenen Versorgung des Ausgleichspflichtigen so lange nicht, bis der Berechtigte Leistungen aus dem durchgeführten Versorgungsausgleich bezog. Dies ist bis Ende August 2009 noch in solchen Fällen von Bedeutung, in denen der Ausgleichspflichtige erheblich älter als der Berechtigte ist oder eine vorzeitige Versorgung wegen Invalidität oder vorzeitigem Ruhestand bezieht.

    Das bisherige Unterhaltsprivileg in § 5 VAHRG sieht vor, dass die Kürzung der Rente aufgrund des Versorgungsausgleichs so lange entfällt, als der Ausgleichspflichtige den gesetzlichen Unterhalt an den Ausgleichsberechtigten bezahlt. Auf die Höhe der Unterhaltszahlung kommt es dabei nicht an. Das Unterhaltsprivileg wurde zwar erhalten. Die Kürzung der Rente erfolgt jedoch nur in Höhe der nachweislich geleisteten Unterhaltszahlung.

  • Rechtsgebiete

    Familienrecht

    Nationale und Internationale Scheidungen vor deutschen Gerichten, Gestaltung von Eheverträgen, sowie Trennungsfolgenvereinbarungen. Güterrecht, insbesondere Zugewinnausgleich, Unterhaltsrecht bei Trennung und Scheidung, sowie Kindesunterhalt. Sorgerecht für eheliche und nichteheliche Kinder, Umgangsrecht Besuchsrecht), Trennungsfolgen bei nichtehelicher Lebensgemeinschaft. Einstweiliger Rechtsschutz in den genannten Bereichen, Zwangsvollstreckung aus den Urteilen oder Beschlüssen. Das „ Coaching“ (Begleiten) in der Lebenssituation nach der Trennung oder der Scheidung einschließlich der in diesem Zusammenhang notwendigen rechtlichen Schritte.

    Erbrecht 

    Die Testamentsgestaltung, auch bei gemeinschaftlichen Testamenten und Erbverträgen, sowie Auseinandersetzung von Erbengemeinschaften, bzw. Herstellung der Handlungsfähigkeit. Die Vermeidung der Entstehung von Erbengemeinschaften, erbrechtliche Regelungen bei Familiengesellschaften und Unternehmensnachfoge. Pflichtteilsrecht, Pflichtteilsergänzungsrecht gem. §§ 2325 ff. BGB, der Erbscheinsantrag ( auch: gegenständlich beschränkter Fremdrechtserbschein), Erstellung der Erbschaftssteuererklärung, Sowie das „Coaching“ (Begleiten) in der Lebenssituation nach einem Erbfall einschließlich der in diesem Zusammenhang notwendigen rechtlichen Schritte
  • Kontaktieren Sie mich

    Dr. iur. Rainer Schmidt M.A.
    schmidtadvo@t-online.de
    Berger Straße 143A
    60385 Frankfurt am Main

     

    Tel.: +49 69 463302

    Fax: +49 69 467005

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